Großer Schwerin In grauer Vorzeit mit stattlichen Eichen bestanden, ist der Große Schwerin heute eine weitgehend baumlose Landzunge, die ganzjährig vielen Zugvögeln Lebensraum bietet. Daher ist der Zugang für die Öffentlichkeit nur sehr eingeschränkt möglich. Allerdings hat man vom Gnever Steilufer aus einen wunderbaren Ausblick auf das grandiose Panorama der Müritz und mit dem Feldstecher auch auf die oft anzutreffenden Wasservögel. So kann an November- und Märzabenden das Einfallen riesiger Kranichschwärme beobachtet werden.
GoogleMaps Der Große Schwerin hat seinen Namen offenbar aus der Zeit der Besiedlung des Landes durch die Slawen, als diese auf der Halbinsel ihre Pferde hielten. Im Mittelalter wollte der aus den Kreuzzügen zurückgekehrte Ritter Wipert von Morin hier ein Kloster errichten lassen, so eine lokale Sage. Letztes Zeugnis des einst stattlichen Eichenbestandes war ein einzelner Baum, der Anfang des 20. Jahrhunderts durch Blitzeinschlag zerstört wurde. Heute weiden hier Kühe.
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