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FAQ zum Breitbandausbau in Ludorf, Stand: 31.8.2011

Das FAQ wird in Abstimmung mit SIN regelmäßig aktualisiert und offline als Aushang in der Gemeinde verfügbar gemacht.
Copyright des FAQs: Gemeinde Ludorf

DSL_Landkarte

  • F: Kommt das Internet per Funk oder Kabel? A: Die Internetanbindung wird über Land per Richtfunk an die Ortschaften herangeführt und dort in das vorhandene Telefonkabel der Telekom eingespeist. Im Haushalt liegt das Internet an der Telefondose (TAE-Dose) an. Die Funktechnologie heißt WIMAX und ist zB. in Skandinavien seit Jahren für die Versorgung dünn besiedelter Gebiete bewährt.
  • F: Wo werden die Kleinmasten für Richtfunk stehen? A: Das Signal kommt vom Sendemast aus Woldzegarten. Ein Mast wird in Ludorfer Mühle errichtet, ein weiterer am Ortseingang Ludorf und einer in Zielow. Die Masten werden nahe der grauen Kabelverzweiger-Schaltschränke (KVz) der Telekom errichtet. Zielow hat noch keinen KVz. Dieser wird von der Telekom dann neben dem Mast errichtet.
  • F: Wie groß sind die Kleinmasten und Richtfunk-Antennen? A: Es handelt sich um Stahlrohrmasten von 9,9m Höhe. Die Antennen sind flache grau-weiße Kästen von der Größe einer Pizzaschachtel.
  • F: Wie stark ist die Strahlung? A: Es handelt sich um stark gebündelte Richtfunkverbindungen. Eine Abstrahlung in der Fläche erfolgt nicht. Die Sendeleistung ist auf das notwendige Minimum reduziert.
  • F: Ist bei Schlechtwetter mit Übertagungsfehlern zu rechnen? A: Nein. Die Funkverbindung ist sicher. SIN garantiert eine Verfügbarlkeit der Versorgung von 98,5% über ein Jahr. Die wirkliche Verfügbarkeit wird aus Erfahrung vermutlich über 99 % liegen. SIN baut sein Funknetz weiter aus und wird dadurch in Perspektive die Verfügbarkeit nochmal verbessern.
  • F: Ab wann wird das Internet verfügbar sein?: A: In Gneve und Ludorf ab August; in Zielow hängt es vom KVz der Telekom ab. Wir rechnen mit Oktober.
  • F: Welche Datenraten werden verfügbar sein? A: Sie richten sich nach dem Querschnitt des Telefonkabels und der Entfernung des Haushalts vom KVz. Es wird mit einer Mindestversorgung von 6.000 kBit/s gerechnet. 16.000 kBit/s können derzeit erreicht werden. Erfahrungsgemäß tritt die höchste Belastung Abends zw. 18 und 21 Uhr auf. Die Datenraten werden auch in diesen Spitzenzeiten erreicht. Das gesamte Konzept ist zukunftssicher ausgelegt, so daß in den kommenden Jahren auch höhere Datenraten möglich werden.
  • F: Was ist, wenn die versprochenen Datenraten nicht erreicht werden? A: Sie haben generell 3 Monate Probezeit. Wenn Sie unzufrieden sind, können Sie vom Vertrag zurücktreten. Haben Sie zB. 16.000 kBit/s bestellt, Ihr Kabel reicht aber nur für 6.000 kBit/s, wird SIN Ihren Vertag entsprechend anpassen und Sie zahlen nur das, was Sie bekommen.
  • F: Wer sagt mir, daß SIN seriös ist? A: Der Ausschreibungsprozeß für die Breitbandversorgung erfolgte federführend durch den Zweckverband Elektronische Verwaltung des Landes (egoMV). Zwischen SIN und der Gemeinde Ludorf wurde ein geprüfter Vertrag mit sieben Jahren Laufzeit geschlossen. SIN selbst bekennt sich zu einem langfristigen Engagement von mindestens 10 Jahren und arbeitet an der Erschließung weiterer unterversorgter Gemeinden im Mecklenburg-Vorpommern.
  • F: Was für ein Telefonkabel kommt in meinem Haushalt an? A: In der Regel liegen zwei sog. Adernpaare an der TAE-Dose an. Es können auch mehr sein. Rufen Sie bei SIN an. SIN kann in der Datenbank der Telekom nachschauen, wie Sie versorgt sind. In Einzelfällen können die Angaben aus der Datenbank nicht stimmen. Dann muß ein Techniker kommen und es prüfen.
  • F: Wie kommt das Internet von der Telefondose in meine(n) Computer? A: An der Telefondose wird ein sog. Router angeschlossen, der die DSL-Verbindung regelt. Je nach Router können Sie Ihre(n) Computer per WLAN oder LAN anschließen. Ein sog. Splitter zw. Telefondose und Router ist nicht mehr nötig.
  • F: Wieviele Computer kann ich am Internet anschließen? A: Das hängt von Ihrem Router ab. Moderne Router bieten hausintern Kabelanschluß und WLAN. Die populäre Fritzbox bietet 4 LAN-Anschlüsse plus WLAN. Per WLAN lassen sich auch andere Geräte, wie Spielkonsolen, Smartphones oder TV-Geräte an das Internet anschließen.
  • F: Hilft mir SIN bei meinen Computerproblemen? A: Vertraglich ist SIN zur Bereitstellung des Internets an Ihrer Telefondose verpflichtet und gibt Ihnen Informationen zum Einrichten Ihres Routers.
  • F: Ich habe bereits einen Router. Kann ich ihn weiterverwenden? A: Im Regelfall ja. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bei SIN nach (Hersteller und Modellbezeichnung).
  • F: Wie muß ich meinen Router einrichten? A: Sie erhalten bei Vertragsbeginn von SIN die Zugangsdaten, die Sie in Ihren Router über dessen Browser-Bedienseite eingeben.
  • F: Woher bekomme ich einen Router? A: Sie können handelsübliche Router kaufen, oder bei Vetragsabschluß einen bei SIN ordern. Dieser ist dann vorkonfiguriert, was die Inbetriebnahme vereinfacht.
  • F: Ich habe bereits DSL von Anbieter xy. Wie kann ich wechseln? A: Schließen Sie den Vetrag mit SIN. SIN wird sich um die Kündigung mit Ihrem bisherigen Anbieter kümmern.
  • F: Wie schnell geht die Kündigung? A: Die Kündigungsfrist richtet sich nach der Laufzeit ihres bestehenden Vertrages. Meist kann zum Ende eines Jahres gekündigt werden. Im ungünstigsten Fall müssen Sie noch bis zu zwei Jahre warten. Lesen Sie rechtzeitig die Vertragsbedingungen Ihres derzeitigen Anbieters! Teilen Sie SIN das Ende der Laufzeit rechtzeitig mit, damit sie Ihren Antrag dann kundenorientiert und kurzfristig bearbeiten können.
  • F: Wie bekomme ich die Rechnung? A: SIN schickt Ihnen die Rechnung nebst Einzelverbindungsnachweis per E-Mail zu.
  • F: Muß ich mit meinem Telefonanschluß auch wechseln? A: Nein. SIN bietet unterschiedliche Verträge an; nur Internet, oder Internet + Telefon. Die möglichen Kombinationen hängen auch von ihrem konkreten Hausanschluß (Anzahl Adernpaare) ab.
  • F: Was ist mit ISDN? A: Fragen Sie SIN.
  • F: Wie funktioniert das Telefonieren mit SIN, wenn mein Telekom-Anschluß gekündigt ist? A: Bei SIN telefonieren Sie über die DSL-Verbindung im sog. VoIP Verfahren (Stimme über Netzwerk). Sie merken idR. keinen Unterschied.
  • F: Kann ich mein altes Telefon für VoIP weiterverwenden? A: Das hängt von Ihrem Router ab. In der Regel ja.
  • F: Ist bei VoIP mit schlechter Verständigung, Echo, usw. zu rechnen? A: Nur in seltenen Ausnahmefällen. Die Technik hat sich entscheidend verbessert. Ihre neue Bandbreite hat genug Reserven für Sprachübertragung.
  • F: Ich habe noch keinen Festnetzanschluß, weil ich erst ein Haus baue. Woher bekomme ich den Hausanschluß? A: Fragen Sie bei SIN nach. Die werden bei Vertragsabschluß versuchen, das für Sie zu organisieren.
  • F: Kann ich die Telefonnummer mitnehmen? A: Ja. Wählen Sie die entsprechende Option im Vertrag aus.
  • F: Kann ich meine E-Mail-Adresse behalten? A: Ihre Internet-Adressen werden von der Art der Versorgung nicht berührt. Es bleibt für Sie alles beim Alten (abgesehen von der Geschwindigeit).
  • F: Ich habe x Telefonnummern und will mit einer zu SIN umziehen und die anderen bei der Telekom lassen. Geht das? A: Fragen Sie bei SIN nach. Die prüfen die Machbarkeit.

Weitere Fragen? Wenden Sie sich an die schnell-im-netz.de unter Tel. 09521-952100